Koi Medizin & Medikamente zur Behandlung von Fisch-Krankheiten

Die beste Vorsorge gegen Fischkrankheiten sind stets gute hygienische Bedingungen, ein gut eingefahrener und leistungsfähiger Filter, gute Kondition der Fische, eine ausgewogene Fütterung und die Wasserparameter sollten immer im artspezifischen Optimum liegen.

Trotz aller Vorsicht kommt es immer wieder vor, dass Fische erkranken. Der erste Schritt Fisch-Krankheiten erfolgreich zu behandeln ist eine korrekte Diagnose! Dazu gehört es die Tiere täglich zu beobachten, denn die ersten Anzeichen von Parasitären Erkrankungen sind oft am Verhalten der Fische zu erkennen (z.B.: Fressunlust, Scheuern, erhöhte Atemfrequenz, einzelne Fische die sich absondern etc.). Auch die Schleimhaut kann verletzt oder mit einem grauen Schleier belegt sein. All dies deutet daraufhin, dass eine erregerbedingte Krankheit im Verzug sein kann und schnellstens behandelt werden muss.

Eine zu spät erkannte bzw. behandelte Erkrankung des Koi führt immer zu erhöhten Verlusten. Deshalb sollten auch immer verschiedene Koimedikamente vorrätig sein, um die gängigsten Erkrankungen mit der richtigen Medizin sofort behandeln zu können.

Für die Koi Gesundheit, Verletzungen und Wunden, Flossenfäule, Parasiten oder Schäden durch Bakterien finden Sie bei uns entsprechende Medikamente zur Behandlung von Koi-Krankheiten. Im Zweifelsfall holen Sie den ärztlichen Rat eines Tierarztes für Koi ein.

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Was tun, wenn eine Krankheit bei Ihrem Koi erkannt wurde?

Zur weiteren Diagnostik sollten ein Abstrich der Schleimhaut und der Kiemen unter dem Mikroskop untersucht werden. Dies kann vom erfahrenen Händler oder vom Koihalter selbst durchgeführt werden, um schnellmöglich handeln zu können. Im Zweifel wenden Sie sich an einen Fachtierarzt für Fische, denn nur durch eine korrekte Diagnose kommt das entsprechende/richtige Medikament zum Einsatz. Die Dosierung und Dauer (ggf. Wiederholungen) ist laut Beipackzettel genau einzuhalten.

Zu beachten ist hierbei, dass das Medikament möglichst gleichmäßig im Wasser verteilt wird, damit keine Wolken mit hoher schädlicher Medikamentenkonzentration entstehen und die Fische Schaden nehmen, wenn sie durch schwimmen. Des Weiteren ist beim Einsatz von Medikamenten wichtig, dass die Karbonathärte nicht zu niedrig ist (nicht unter KH 4°), denn umso niedriger die Karbonathärte umso stärker ist die Wirkung der meisten Medikamente auf die Fische.

Ist dem Wasser aus therapeutischen Gründen Salz zugefügt, ist zu beachten, dass sich dies nicht mit Formalin oder formalinhaltigen Medikamenten verträgt und zu erheblichen Schleimhaut und Flossenschäden führt. Ozongeräte und UV-Lampen sind während der Behandlung immer auszuschalten, da die Wirkung der Medikamente vermindert werden kann. Auch Aktivkohle und Zeolithe sind während der Behandlung aus dem Filterkreislauf zu entfernen da diese Filtermedien die Wirkstoffe der Medikamente binden.